Testosteron für Hollywood

Alkohol

Diverse Doping-Skandale im Radsport haben ab den 1990er Jahren bis zur Mitte des ersten Jahrzehnts des neuen Jahrtausends für internationales Aufsehen und strengere Doping-Kontrollen gesorgt. Denn damals hatten sich komplette Teams Steroide spritzen lassen, um ihre sportliche Leistung zu steigern. Im Profisport ist auch die äußerliche Zufuhr des Sexualhormons Testosteron verboten. Doch viele Freizeitsportler und auch zahlreiche Stars nutzen Testosteron als Mittel zum Muskelaufbau oder als Jungbrunnen - wenn auch oft nur hinter vorgehaltener Hand. Die Hollywood-Legenden Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone hatten die Einnahme von leistungssteigernden Mitteln mehr oder weniger zugegeben. Schließlich wurden die Regeln im Leistungssport, insbesondere im Bodybuilding, in den 1970er Jahren - als beide ihre Karriere starteten - noch relativ lax gehandhabt. Auch heute dürfte die Einnahme von Testosteron unter ärztlicher Kontrolle üblich sein, wenn es auch niemand offen zugeben will. Denn wie Stars wie Jeremy Jackson, Charlie Sheen, David Hasselhoff und selbst Pop-Göttin Madonna sonst zu ihren traumhaften Bodies hätten kommen wollen, erscheint rätselhaft. Einzig Entertainer und Sexsymbol Robbie Williams hatte 2012 ganz offen zugegeben, dass er sich Testosteron spritzen lässt - nach seiner Aussage, weil ihm der Arzt einen Testosteronwert eines 100-Jährigen bescheinigt hatte. Für Williams bedeutete das Sexualhormon also eher eine Art Jungbrunnen.


Was ist Testosteron?

Bei Testosteron handelt es sich um ein Sexualhormon, das sowohl von Männern als auch Frauen produziert wird, jedoch unterscheidet es sich von der Wirkungsweise her bei den Geschlechtern: Während es bei den Männern im Hoden produziert wird und unter anderem eine Rolle für die Spermienproduktion spielt, produzieren bei Frauen die Eierstöcke Testosteron. Bei beiden Geschlechtern ist das Hormon unter anderem für den Aufbau von Muskelmasse zuständig. Auch das Wachstum der Körperbehaarung wird durch das Testosteron beeinflusst.


Testosteron als Medizin

Ein zu niedriger Testosteronspiegel kann unter anderem zu Osteoporose oder zu Erektionsstörungen führen. In diesen Fällen können die Betroffenen eine Testosterontherapie durchführen, bei denen sie Testosteron von außen zugeführt bekommen. Hierfür stehen folgende Möglichkeiten, die auch von Stars und Sportlern genutzt werden, offen:

• Als älteste Therapieform gilt die sogenannte Monats-Spritze. Dabei wird das Hormon in einem Abstand von maximal vier Wochen gespritzt. Diese Maßnahme hat allerdings den Nachteil, dass der Hormonspiegel starken Schwankungen unterliegt. Eine neuere Variante ist die 3-Monats-Spritze, mit der bisher sehr gute Ergebnisse erzielt werden konnten.
• Das Skrotalpflaster muss täglich auf den Hodensack geklebt werden.
• Die einfachste Anwendungsmöglichkeit ist Testosteron-Gel, das täglich auf die Haut aufgetragen wird und über die Haut in den Blutkreislauf gelangt.


Nur unter ärztlicher Aufsicht!

Freizeitsportler, die Testosteron nutzen wollen, um schneller zum Traumbody zu kommen, sollten auch in der Anwendung dem Vorbild der Stars folgen und dies nur unter ärztlicher Aufsicht anwenden. Denn wie bei allen Mitteln, die einen positiven Effekt auf den Körper haben und in die körpereigene Biochemie eingreifen, gilt auch für Testosteron: Die Dosis kann das Gift machen. Denn wer sich Testosteron in Eigentherapie verabreicht, läuft schnell Gefahr, das nützliche Hormon in einer Überdosis zu konsumieren. In diesem Fall kann es zu Nebenwirkungen wie Herzrhythmusstörungen, Leberschäden oder eine Abnahme der Spermienzahl kommen.

Ein zu niedriger Testosteronspiegel, der bei Sportlern einen schnellen Muskelaufbau verhindert, kann durchaus auch medizinische Gründe haben. Dazu gehören beispielsweise eine Unterfunktion von Keimdrüsen oder Eierstöcken. Auch aus diesem Grund sollte am Anfang einer Testosterontherapie ein umfangreicher Check-up beim Arzt stehen.


Gibt es Alternativen zur Testosteron-Therapie?

Wer dem Traumkörper ein Stück näher kommen möchte, ohne Hormone zuzuführen, kann als Alternative auch die eigene Testosteron-Produktion ankurbeln. Dafür ist (falls noch nicht geschehen) eine Umstellung der Lebensgewohnheiten notwendig. Wichtig ist in diesem Fall eine protein- und vitaminreiche Ernährung, die gegebenenfalls mit Nahrungsergänzungsmitteln unterstützt werden kann. Weil sich auch Stress auf negativ auf den Hormonhaushalt und insbesondere auf den Testosteronspiegel auswirken kann, ist außerdem ausreichend Schlaf wichtig.

Wer folgende Tipps beachtet, die auch zahlreiche Stars befolgen, kann die körpereigene Testosteronproduktion zunächst ankurbeln und braucht später für eine ergänzende Testosterontherapie eine niedrigere Dosierung:

• Regelmäßiges Krafttraining, bei dem schwere Gewichte verwendet werden, führt nach dem Sport zu einer erhöhten Testosteronausschüttung im Körper. Empfohlen werden wöchentlich drei Trainingseinheiten, bei denen vor allem die großen Muskelgruppen trainiert werden sollten.

• Auch in Phasen der Gewichtsreduktion ist eine ausreichende Kalorienzufuhr wichtig. Bei einem Sportler liegt der Bedarf bei mindestns etwa 2.000 Kilokalorien täglich, wer weniger als 2000kcal zu sich führt ist schon sehr nah an der Grenze Sie sollten Ihren Kalorienbedarf eventuell auch über Armbänder wie dem Bodymedia Armband erfassen. Zudem sollten Sportler zwischen 1,5 und 1,7 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen.

• Vor allem die Vitamine C und E kurbeln die Testosteronproduktion an. Wer seinen Bedarf nicht ausschließlich mit Obst und Gemüse abdecken kann, findet zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel, die diese Vitamine enthalten.

• Das Training sollte gut geplant und am besten von einem Fitnesstrainer erarbeitet werden. Denn dieser kann die intensiven Trainingseinheiten ebenso wie die Trainingseinheiten auf den persönlichen Bedarf des Sportlers zuschneiden, denn: Übertraining (bzw. zu wenig Regeneration) kann sich als Testosteronkiller entpuppen.

• Ausreichend Schlaf ist wichtig, damit sich der Körper erholen kann und der Stresslevel reduziert wird, was sich ebenfalls positiv auf den Hormonhaushalt auswirkt.

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